Die Geschichte des französischen Metallbettes

July 29, 2011
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Die Geschichte der französischen Metallbetten geht bis ins alte Ägypten zurück. Doch was man in der heutigen Zeit unter französische Metallbetten sich vorstellt, kann von der Optik her nicht mit den damaligen ersten Anfertigungen verglichen werden.

Erste Schlafgelegenheiten

Der Mensch suchte sich schon seit der Evolution geschützte Plätze, wie Höhlen, zum Schlafen. In erster Linie um vor Feinden in Sicherheit zu sein. Damals stand noch nicht die Gemütlichkeit und Optik im Vordergrund. In den Zeiten der alten Ägypter bettet man sich auf einem zusammengebunden Bündel Stroh, welches als Schlafunterlage für den Pöbel, das gemeine Volk, ausreichen musste. Die wohlhabende Gesellschaft dagegen konnte sich bei einem Zimmermann oder Schreiner ein Bett bauen lassen. Wer sich französische Metallbetten bzw. ein gehobenes Bettgestell, leisten konnte, symbolisierte damit seinen Status von Reichtum. Damals diente ein Metallbett nicht nur zum Schlafen, rund um die Schlafgelegenheit spielte sich das Leben ab. Der schnöde Mammon wurde in vollen Zügen ausgekostet, und zwar im Liegen.

Französische Metallbetten – Die Entwicklung vom Zeitalter der Römer bis zur Renaissance

In der Herrschaftszeit der Römer wird dies ganz deutlich belegt. Bei Ausgrabungen in Rom stellte man fest, dass französische Metallbetten eine besondere Bedeutung unter der wohlhabenden Bevölkerung gespielt haben. Kriegsherren sollen demnach ganze Schlachten und Kriege vom Schlafplatz aus delegiert haben. Da man damals noch mit dem gesamten Hab und gut in die Schlacht gezogen ist, musste natürlich auch die Schlafgelegenheit transportiert werden. Anders als heutige französische Metallbetten bestanden diese noch aus Holz und sahen aus wie Holzpritschen. Zur damaligen Zeit waren noch nicht viele Metallarten zum Bauen eines Rahmengestells bekannt, die das Tragen erleichtert hätten. Lediglich die Beine der Holzkonstruktionen wurden mit Eisenfassungen umschlagen. Da nämlich ständig hohe Feuchtigkeit im damaligen Germanien herrschte sollte dadurch verhindert werden, dass die Holzbetten zu schnell morsch wurden. Die ersten metallähnlichen Betten sollen so wohl entstanden sein.

Ab dem Zeitpunkt entwickelte sich über Jahrhunderte die Schmiedekunst. Adelige und Könige kamen als erstes in den Genuss von Metallbetten. Die Entstehung der ersten richtigen Metallbetten lässt sich aber nicht genau bestimmen. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Schmiedetechnik verfeinert. Es wird vermutet, dass Frankreich ausschlaggebend für die Entwicklung war. Das Bild der Gesellschaft veränderte sich. Kunst, Ausdruck und Fantasie rückten in den Mittelpunkt. Der Surrealismus und Irrealismus nahm seinen Lauf. Handwerker und Künstler waren maßgeblich davon geprägt, was sich bei den französischen Metallbetten widerspiegelte. Verzierungen wurden am Bettgestell angefertigt, das Eisen kunstvoll gebogen und geschwungen. Diese "verspielten" Techniken sind bis heute nicht mehr wegzudenken. Genau das macht den Charme von französischen Metallbetten aus.